Sa
10
Sep
2011
1. Herren: Ein Unentschieden war möglich
Die TTSC-Herren weisen die Rolle eines „Prügelknaben“ in der Verbandsliga klar von sich. Fast wäre ihnen zum Auftakt sogar ein Punktgewinn gegen Oldendorf gelungen.
2011-09-11
Der TTSC hält gut mit
Die TTSC-Herren weisen die Rolle eines „Prügelknaben“ in der Verbandsliga klar von sich. Fast wäre ihnen zum Auftakt sogar ein Punktgewinn gegen Oldendorf gelungen.
Andreas Giehl
Delmenhorst. Underdog TTSC 09 Delmenhorst wäre am ersten Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis-Verbandsliga fast für eine große Überraschung gelungen. Beim 7:9 war der vermeintliche Abstiegskandidat dicht dran, den Gästen von der Spielvereinung Oldendorf einen Punkt zu stehlen.
Auch wenn das am Schluss nicht geklappt hat, so bleibt aus TTSC-Sicht viel Positives von diesem Punktspiel „hängen“. Die drohende Rolle des Prügelknaben konnten die Gastgeber vor 30 recht zufriedenen Zuschauern klar von sich weisen.
„Das war eine überraschend starke Mannschaftsleistung von uns. Dass wir gegen diesen Gegner so gut mithalten, damit habe ich in dieser Form nicht gerechnet. Leider sind wir nicht mit einem 8:8 belohnt wurden. Aber wie wir verloren haben, war von der Art und weise vollkommen okay.“ Spitzenspieler Marc Engels fand nur lobende Worte für sein Team, das sich am Sonnabend in der Pestalozzihalle wirklich fast überall gut aus der Affäre gezogen hat. Besonders im unteren Paarkreuz überraschten Carsten Scherf und Siu Fung Mach mit einer Bilanz von 3:1-Siegen. „Das war kämpferisch von Carsten wirklich klasse“, so Engels.
Die Anderen enttäuschten ebenfalls nicht. Sämtliche Einzelprotagonisten trugen sich, mit Ausnahme von Nummer zwei, Frank Schröder, wenigstens einmal in die Siegerliste ein.
„Vollkommen klar“, sagt Weber, „er hat von allen die schwierigste Aufgabe im Team übernommen. Aber das wussten wir vorher. Nur so wie das Spiel heute gelaufen ist, hätten wir ein 8:8 hinbekommen können. Ich führe gegen Jan-Helge Petri mit 2:1-Sätze. Passe dann einmal kurz nicht auf und zack war das Spiel weg. Schade. Aber vielleicht gelingt es uns später gegen Lunestedt oder Werder II noch zu punkten.“
Quelle: dk-online - Lokalsport,
Delmenhorster Kreisblatt v. 12.09.2011